Am Wochenende finde ich es immer wieder schön ein paar Stündchen in der Küche zu verbringen. Zu sehen, wie aus einfachen Produkten mit den richtigen Gewürzen etwas leckeres auf den Tisch kommt... naja, nicht immer...manchmal geht es ja auch schief. Aber ich finde es nicht schlimm, wenn mal was nicht klappt, dann hat man zumindest eine weitere Erkenntnis hinzugewonnen! Letzte Woche hatte ich den Zwetschgenkuchen vom letzten Post mit Äpfeln machen wollen. Ich musste feststellen, dass ich keine gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse mehr im Haus hatte, aber so wirklich Lust deswegen noch in den Laden zu fahren hatte ich auch nicht. Also habe ich statt der gemahlenen Nüsse/Mandeln einfach Semmelbrösel genommen. Es hat geklappt und der Kuchen war sehr lecker! :-)
Heute soll es einen Putenbraten mit Fächerkartoffeln geben. Meistens hört man, dass viele Pute ablehnen, mit der Begründung es wäre zu trocken. Aber ich finde, dass man einen Putenbraten ebenso saftig hinbekommen kann. Hier mein Rezept für ein super leckeren und saftigen Putenbraten:
1 - 1,5 Putenkeule (gern mit Knochen)
2 EL Olivenöl
verschiedene Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Paprika
Die Putenkeule in einen Gefrierbeutel stecken und das Olivenöl sowie die Gewürze hinzufügen. Nun den Beutel verschließen und die Gewürze und das Öl schön einreiben. Anschließend ab mit dem Beutel in den Kühlschrank und ein paar Stündchen ziehen lassen (gern auch über Nacht).
3-4 Möhren schälen
2 Zwiebeln (Wurzel abschneiden und vierteln, die Schale kann ruhig dran bleiben)
2 Knoblaufzehen schälen und leicht andrücken
2 Lorbeerblätter
1 EL Tomatenmark
3-5 Pimentkörner
1 getrocknete kleine Chilischote
So, nun das Fleisch in einem etwas größerem beschichteten Topf anbraten. Öl ist meist nicht mehr nötig, da das Fleisch bereits darin eingelegt wurde. Aber gern können ein bis zwei EL Öl zum Anbraten hinzugenommen werden. Das Fleisch von allen Seiten schön kräftig anbraten. Bei der letzten Seite ruhig schon die Zwiebeln, den Knoblauch, die Gewürze und das Tomatenmark hinzufügen und mit anrösten lassen. Dann die Möhren hinzufügen und mit ca. 1 Liter Wasser ablöschen. Etwas umrühren, aufkochen lassen und dann Deckel drauf und auf mittlere Hitze stellen, damit der Braten vor sich hinköchelt. Tipp: Eine Handvoll getrocknete Pilze können noch hinzugefügt werden, gibt ein super leckeres Aroma! ;-) Nun kann der Braten so ca. 2,5 Stündchen vor sich hinköcheln... ab und zu umdrehen.
Der Braten ist schön weich, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Nun das Fleisch herausnehmen, die Mörchen sowie die Pilze aus der Soße nehmen. Den Rest der Soße durch ein Sieb gießen und mit ein wenig Kartoffelmehl und Wasser auf die notwendige Konsistenz andicken und abschmecken. Die Pilze können zurück in die Soße und Mörchen können ebenfalls als Beilage serviert werden. Ich schneide den Braten dann schon in Scheiben und lege sie zurück in die Soße, damit sie schön saftig bleiben.
Kommen wir nun noch kurz zu den Fächerkartoffeln als Beilage. Ich habe ca. 8 Kartoffeln genommen. Diese habe ich geschält und eingeschnitten (Achtung: nicht durchschneiden!). Dann habe ich die Kartoffeln in eine Auflaufform gegeben und mit einer Mischung aus 200 ml Sahne mit 4 klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, Salz und Pfeffer übergossen. Alufolie drauf und für ca. 40 Minuten in den Ofen bei 175 Grad Umluft. Nun etwas Muskat und zwei bis drei Scheiben Appenzeller über die Kartoffeln und für weitere 10 Minuten in den Ofen, so dass der Käse schön geschmolzen ist und langsam Farbe bekommt. Fertig!!!
Sonntag, 20. Oktober 2013
Samstag, 5. Oktober 2013
Und schon wieder ein Zwetschgenkuchen...
Dieses Mal habe ich von der Gabi, meiner Arbeitkollegin, wieder leckere Pflaumen bekommen. Ein Teil ist noch im Topf und kocht ein paar Stündchen zu Pflaumenmus ein, aber der andere Teil wird natürlich zu Kuchen verarbeitet!
Da ich Abwechslung bei meinen Rezepten benötige, habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Kuchenrezept für Zwetschgenkuchen gemacht... allerdings dürfen die Streusel natürlich nicht fehlen. Allein schon für meine bessere Hälfte zum Naschen! ;-)
Für den Teig:
200 g Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
cremig verrühren.
5 Eier
einzeln unterrühren und anschließend
375 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
Backpulver
vermischen und unterrühren.
Dein Teig habe ich dann in ein, mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech gestrichen und mit Zwetschgen belegt. Gibt auch ein Streifen mit Äpfeln für Johanna, die gleich mit Maik zum Probieren, vorbeikommt! :-)
So, nun werden die Streusel aus
300 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
175 g kalte Butter
1 Eigelb
etwas abgeriebene Zitronenschale
verarbeitet und auf dem Kuchen verteilt.
Dann noch fix das Blech in den vorgeheizten Ofen (150 Grad Umluft) und nach 35 Minuten ist er schon fertig.
Bin mal gespannt, ob er auch so gut schmeckt wie er aussieht...
Da ich Abwechslung bei meinen Rezepten benötige, habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Kuchenrezept für Zwetschgenkuchen gemacht... allerdings dürfen die Streusel natürlich nicht fehlen. Allein schon für meine bessere Hälfte zum Naschen! ;-)
Für den Teig:
200 g Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz
cremig verrühren.
5 Eier
einzeln unterrühren und anschließend
375 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
Backpulver
vermischen und unterrühren.
Dein Teig habe ich dann in ein, mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech gestrichen und mit Zwetschgen belegt. Gibt auch ein Streifen mit Äpfeln für Johanna, die gleich mit Maik zum Probieren, vorbeikommt! :-)
So, nun werden die Streusel aus
300 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
175 g kalte Butter
1 Eigelb
etwas abgeriebene Zitronenschale
verarbeitet und auf dem Kuchen verteilt.
Dann noch fix das Blech in den vorgeheizten Ofen (150 Grad Umluft) und nach 35 Minuten ist er schon fertig.
Bin mal gespannt, ob er auch so gut schmeckt wie er aussieht...
Abonnieren
Posts (Atom)




