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Mittwoch, 30. Juli 2014

Heute gibt es Bohnen...

Meine Arbeitskollegin, die liebe Gabi, hat einen großen Gemüsegarten, um den sie sich hingebungsvoll kümmert! Heute hatte ich ganz viel Glück, denn sie hat mir ein Tütchen frische und vor allem selbst geerntete grüne Bohnen mitgebracht. Schwupps, wurden bei mir Kindheitserinnerungen wach! Als Kind habe ich im Sommer oft Bohnen mit Bröselbutter zum Mittagessen bekommen. Ich habe es geliebt und mich stets mit meiner Cousine um die Bröselbutter gestritten! Jede von uns wollte natürlich mehr davon bekommen! :-)


Also hieß es nach Feierabend fix die Böhnchen putzen und ab ins kochende Salzwasser. Parallel wurde aus ca. 2-3 EL Semmelbrösel und 1 EL Butter die geliebte Bröselbutter hergestellt. Die bissfesten Bohnen abgießen, Bröselbutter drüber und einfach genießen!!!!


Liebe Gabi, Danke dass Du mir die Erinnerung heute beschert hast!

Kasia

Sonntag, 29. Juni 2014

Schnelles, frisches Tomaten-Paprika-Süppchen...

Habe meinen Liebsten heute zum Flughafen gebracht und nächsten Freitag kommt er erst wieder. Also brauchte ich heute Mittag etwas leckeres aber auch was für die Seele. :-) Auch wenn er erst ein paar Stündchen weg ist, fehlt er mich doch schon...

Ein Süppchen ist da die perfekte Wahl. Und jetzt wo es so langsam leckere und duftende Tomaten gibt, werden diese natürlich direkt dafür genommen! Es dauert kaum 30 Minuten und das leckere Süppchen steht auf dem Tisch. Ein weiteren Vorteil hat das Süppchen ebenfalls. Es wärmt natürlich von innen. Ist nämlich erschreckend kalt für einen Sommer draussen!!! Aber lt. Wettervorhersage soll nächste Woche der Sommer wieder Einzug halten, so dass es dann hoffentlich wieder ab in den Garten geht.



Aber kommen wir eben zum Rezept der leckeren Suppe:

1 kg Tomaten (gehäutet und gewürfelt)
2 Paprika (ich habe eine gelbe und eine orange genommen - gewürfelt)
1 Zwiebel und 1 größere Knoblauchzehe (in kleine Würfel geschnitten)
1 EL Butter
500 ml Gemüsebrühe
Zucker (1 TL), Salz, Pfeffer, Chili, frischer Zitronensaft
Frischer Schmand, Basilikum

Zuerst die Zwiebeln und den Knoblauch in der Butter glasig dünsten. Anschließend die Tomaten und Paprika hinzufügen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Etwas Zucker und Chili hinzufügen. Nun das Süppchen ca. 20 Minuten leicht köcheln lassen.
In der Zwischenzeit ein paar Basilikumblätter kleinschneiden und mit einem halben Becher frischen Schmand verrühren. So bleibt das Basilikum schön frisch und entfaltet seinen Duft beim "Auslöffeln der Suppe" ;-).
Wenn das Paprika weich genug ist, das Süpchen nur noch Pürrieren und abschmecken. Dazu ein paar Spritzer frische Zitrone in die Suppe geben und mit Salz und Pfeffer nach Belieben würzen. So, nun noch ein Esslöffel Basilikumschmand drauf und genießen!!!


Kasia

Sonntag, 22. Juni 2014

Kluski z truskawkami - Erdbeerklöße...

Als kleines Kind habe ich sehr, sehr wenig gegessen und für das bißchen, was ich gegessen habe auch immer sehr, sehr lange gebraucht. Habe wohl den Erzählungen nach, doch so den ein oder anderen um den Verstand gebracht. Zum einen natürlich meine Eltern, die stets besorgt waren, dass ich auch was auf die Rippen bekomme und nicht vom Wind weggeweht werde. Zum anderen wurde ich aber auch immer böse von meinen Cousinen und Cousins angeschaut, da ja alle Kinder am Tisch sitzen bleiben mussten, bis der letzte ... und das war immer ich ... fertig war mit Essen. :-)

Es gab allerdings eine Ausnahme. Im Sommer, wenn die Erdbeerzeit gekommen war, gab es ab und zu mal Kartoffelklöße gefüllt mit Erdbeeren. Die habe ich über alles geliebt und esse sie noch heute wahnsinnig gerne. Die Familie hat immer gejubelt, wenn die kleine Kasia ganze 3-4 Klöße gegessen hat!

Ich selbst habe die Klöße noch nie selbst gemacht, da ich es immer eine schöne Tradition fand, diese von meiner Ma machen zu lassen und selbst am Tisch zu sitzen und auf Nachschub zu warten! Aber heute dachte ich mir, versuche ich es einfach mal selbst die leckeren gefüllten Kartoffelklöse zu zaubern. Also ran an die Kartoffeln...


Finde das Ergebnis kann sich sehen lassen. Ich finde es allerdings schwer die Klöße schick anzurcihten und dann auch noch in schön zu fotografieren! ;-) Aber umso leckerer war das Ergebnis. War schon erstaunt aber auch stolz, dass mein Erstlingswerk so gut gelungen ist, ohne das ein Kloß sich im Wasser aufgelöst hat!

Rezept für die Erdbeerklöße

Zutaten (für 2-3 Personen)
250 g Erdbeeren
600 g Kartoffeln (besser wären festkochende)
1 Glas Mehl (200 ml Glas)
1/2 Glas Kartoffelstärke
1 Ei
Zucker, Zimt
Salz

Zunächst die Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden. Gekochte Kartoffeln (am besten vom Vortag, gehen aber auch frisch) durch eine Presse drücken. Ei, Kartoffelmehl und ca. 2/3 des Mehls hinzufügen und den Teig kneten. Immer wieder etwas vom dem restlichen Mehl hinzufügen. Der Teig muss am Ende noch etwas klebrig sein. Das geht fix, man sollte auch nicht zu lange kneten.
Auf einer bemehlten Arbeitsfläche eine Rolle in Form eines dickeren Baguettes formen. Nun ca. 1,5 cm dicke Scheiben abschneiden und mit Hilfe von etwas Mehl zu einem kleinen "Teller" formen, das er auf die linke Hand passt! :-) Mit einem Teelöffel Erdbeeren und etwas Zimtzucker füllen und zukleben. Nun die Klöße mit Hilfe von etwas Mehl formen.
In einem großen Topf Wasser mit etwas Salz zum Kochen bringen und die Klöße, am besten in zwei Etappen, vorsichtig "reinwerfen". Die Klöße ganz vorsichtig mit einem Löffel vom Boden lösen, wenn sie festgeklebt sind. Die Klöße nun ca. 5 Minuten (schwimmen oben) kochen lassen und mit einer Schöpfkelle rausholen. FERTIG!
Bei uns kommt dann noch etwas Semmelbröse mit Butter drüber, was den Klößen das I-Tüpfelchen verleiht. Viel Spaß beim Ausprobieren!




Kasia



Sonntag, 18. Mai 2014

Tomaten-Ruccola-Brot-Salat

Endlich wird es wieder warm! Ich fand es die letzten Wochen echt schrecklich, dass es so kalt war. Umso mehr habe ich mich nicht nur über den Wetterbericht sondern auch über den tatsälichen Sonnenschein gefreut. Sofort habe ich unseren kleinen Garten auf Vordermann gebracht, damit ich den Sonntag auch schön in der Sonne genießen kann.
Zu einem schönen Sonnentag auf der Terasse gehört natürlich auch ein schönes leckeres aber auch leichtes Gericht. Also habe ich zuerst an einen Salat gedacht und gestern hatte ich mir ein schönes Stück Lachs geholt. Muss im Moment alleine essen, da mein Liebster in England verweilt! :-( Herausgekommen ist dieser leckere Salat mit dem gegrillten Lachs...



Tomaten-Ruccola-Brot-Salat

2 Tomaten gehäutet und in Würfel geschnitten
2 Handvoll gewaschener Ruccola ebenfalls geschnitten
eine Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten
40 g Schafkäse in Würfel geschnitten
2 Scheiben Baguette geröstet und in Würfel geschnitten
2 TL Bärlauchöl
1 TL frisch gepressten Zitronensaft
Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker

Alle Zutaten miteinander vermengen und kurz ziehen lassen. In der Zwischenzeit habe ich den leckern Lachs ca. 120 g gegrillt und anschließen ein TL Bärlauchöl darübergetreufelt und ein bißchen gesalzen. FERTIG! ... und super lecker...



Was das Bärlauchöl anbetrifft, so habe ich vor ein paar Wochen fleißig Bärlauch geernet und in kleinen Fläschchen den klein geschnittenen Bärlauch mit gutem Olivenöl aufgefüllt. Das Öl ist super köstlich und findet nicht nur in Salaten und auf gegrilltem Fisch Anwendung! Ist auch nicht mehr viel übrig. Muss nächstes Jahr  unbedingt mehr machen! :-)

Kasia

Samstag, 1. März 2014

Ein Schnitzel auf die Schnelle...

So ein leckeres Schnitzel ist ja immer schnell gemacht. :-)
Wir haben dieses Mal wieder Putenschnitzel gekauft. Schön dünn geklopft und mit leckerer Panade mag ich sie am liebsten. Dieses Mal dachte ich mir, dass ich unter die Semmelbrösel noch getrockneten Bärlauch mische, was den Schnitzeln ein schönes Aroma gab.
Zu den Schnitzel sollte es Kartoffeln geben, die ich etwas aufgepeppt habe.

Aber vielleicht erst einmal ein Foto vom Ergebnis uns anschließend gibt´s das Rezept!


Schnitzel mit Bärlauchpanade

6 Putenschnitzel habe ich etwas "geklopft", "geplättet" und dann jeweils geteilt, so dass ich 6 Schnitzelchen rausbekam. Diese habe ich gesalzen und anschließend in verquirltem Ei und den Semmelbrösel mit Bärlauch gewendet. (Aufmerksame Schnitzelbrater merken schnell, dass das Mehl fehlt! Stimmt! Mach ich aber nicht immer dran, da ich nicht mag, wenn die Panade abfällt. Beim echten Wiener Schnitzel, darf das Mehl natürlich nicht fehlen! ;-))
Die Schnitzel habe ich dann in reichlich Rapsöl, welches natürlich schön heiß war, ausgebacken und auf einem Krepppapier etwas entfettet.

Kommen wir nun zur Beilage:
ca. 6 mittelgroße Kartoffeln habe ich geschält, klein geschnitten und mit einem TL Butter und etwas Salz gekocht. Am besten eignen sich dafür natürlich mehlig kochende Kartoffeln.
Während die Kartoffeln vor sich hinköchelten, habe ich eine Zwiebel klein geschnitten und einen EL magere Speckwürfel mit einem TL Butter gedünstet. Einen Romasalat habe ich gewaschen und in Streifen geschnitten und zwei Stiele frischen Dill, sollten nicht fehlen. Also die groben Stiele abgeschnitten und das Dill schön fein geschnitten.
Als die Kartoffeln dann fertig waren, Wasser abgießen und mit einem EL Butter die Kartoffeln zerstampfen. (Ich benutze bei Stampfkartoffeln grundsätzlich keine Milch, da ich den Geschmack von Kartoffeln und Butter einfach liebe!) So, nun kamen der Speck mit den Zwiebeln, der in Streifen geschnittene Romasalat sowie der Dill zu den Kartoffeln. Noch etwas frisch geriebene Muskatnuss drüber und alles vorsichtig vermengen. FERTIG! :-)

Es war so lecker. Vor allem der frische Salat zu den leckeren Kartoffeln und dann noch salzige Speck dabei. Die Teller waren natürlich ruckzuck leer.... Könnte mir vorstellen, dass anstelle des Schnitzels auch ein Spiegelei sehr gut dazu schmeckt...


☆Kasia☆




Freitag, 1. November 2013

Wie früher...

Heute sollte es nun endlich soweit sein. Ich wollte mich an eines meiner Lieblingsgerichte meiner Kindheit wagen und lecker "Königsberger Klopse" kochen. Ich habe als Kind vor allem die Soße geliebt, natürlich vorher die Kapern angeekelt an die Seite geschoben, und dann schön mit den Kartoffeln gematscht! Ok, einen Klops habe ich dann auch anstandshalber gegessen, aber es ging eigentlich immer um die Soße.

Ich weiß auch gar nicht, warum ich mich bisher gescheut habe dieses Gericht selbst zu kochen, dabei ist es gar nicht so schwer und eine schöne Möglichkeit Kindheitserinnerung einzufangen. :-) Mittlerweile mag ich sogar Kapern...





Man kaufe/nehme:

600 g gemischtes Hackfleisch
1 Brötchen vom Vortag (aufgeweicht in Wasser und ausgedrückt)
1 kleine Zwiebeln klein geschnitten
1 Ei 
1 EL Senf
etwas frischen geschnittenen Schnittlauch
Salz und Pfeffer

alles schön vermischen und kleine Klößchen formen

1,5 l Brühe zum Kochen bringen
1 Zwiebel gespickt mit 2 Gewürznelken spicken und mit einem Lorbeerblatt in die Brühe geben

die Klößchen in die Brühe geben und bei kleiner Hitze ca. 15 gar ziehen lassen

30 g Butter in einem Topf aufschäumen lassen und 30 g Mehl drüberstreuen und unter Rühren andünsten. Unter weiterem Rühren ca. 750 ml der Brühe (vorher abschöpfen, wenn die Klöße gar sind. Die Klöße können in der restlichen Brühe warm gehalten werden.) angießen und die Soße kräftig aufkochen lassen. Anschließend ca. 10 Minuten weiterköcheln. In der Zwischenzeit 1 Eigelb und 125 g Sahne verquirlen. Topf kurz vom Herd nehmen, Sahne-Ei-Gemisch in die Soße rühren. Mit 2-3 EL Kapern, Salz, Pfeffer, Saft von einer 1/2 Zitrone und Worcestersauce abschmecken. Den Topf kurz zurück auf den Herd stellen und die Klöße hinzufügen und durchziehen lassen. ACHTUNG: nicht mehr kochen, sonnst gerinnt die Soße. FERTIG!
Mit leckeren, am besten mehlig kochenden, Kartoffeln anrichten und genießen!!!




Sonntag, 20. Oktober 2013

Lecker Pute....

Am Wochenende finde ich es immer wieder schön ein paar Stündchen in der Küche zu verbringen. Zu sehen, wie aus einfachen Produkten mit den richtigen Gewürzen etwas leckeres auf den Tisch kommt... naja, nicht immer...manchmal geht es ja auch schief. Aber ich finde es nicht schlimm, wenn mal was nicht klappt, dann hat man zumindest eine weitere Erkenntnis hinzugewonnen! Letzte Woche hatte ich den Zwetschgenkuchen vom letzten Post mit Äpfeln machen wollen. Ich musste feststellen, dass ich keine gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse mehr im Haus hatte, aber so wirklich Lust deswegen noch in den Laden zu fahren hatte ich auch nicht. Also habe ich statt der gemahlenen Nüsse/Mandeln einfach Semmelbrösel genommen. Es hat geklappt und der Kuchen war sehr lecker! :-)

Heute soll es einen Putenbraten mit Fächerkartoffeln geben. Meistens hört man, dass viele Pute ablehnen, mit der Begründung es wäre zu trocken. Aber ich finde, dass man einen Putenbraten ebenso saftig hinbekommen kann. Hier mein Rezept für ein super leckeren und saftigen Putenbraten:


1 - 1,5 Putenkeule (gern mit Knochen)
2 EL Olivenöl
verschiedene Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Paprika

Die Putenkeule in einen Gefrierbeutel stecken und das Olivenöl sowie die Gewürze hinzufügen. Nun den Beutel verschließen und die Gewürze und das Öl schön einreiben. Anschließend ab mit dem Beutel in den Kühlschrank und ein paar Stündchen ziehen lassen (gern auch über Nacht).

3-4 Möhren schälen
2 Zwiebeln (Wurzel abschneiden und vierteln, die Schale kann ruhig dran bleiben)
2 Knoblaufzehen schälen und leicht andrücken
2 Lorbeerblätter
1 EL Tomatenmark
3-5 Pimentkörner
1 getrocknete kleine Chilischote

So, nun das Fleisch in einem etwas größerem beschichteten Topf anbraten. Öl ist meist nicht mehr nötig, da das Fleisch bereits darin eingelegt wurde. Aber gern können ein bis zwei EL Öl zum Anbraten hinzugenommen werden. Das Fleisch von allen Seiten schön kräftig anbraten. Bei der letzten Seite ruhig schon die Zwiebeln, den Knoblauch, die Gewürze und das Tomatenmark hinzufügen und mit anrösten lassen. Dann die Möhren hinzufügen und mit ca. 1 Liter Wasser ablöschen. Etwas umrühren, aufkochen lassen und dann Deckel drauf und auf mittlere Hitze stellen, damit der Braten vor sich hinköchelt. Tipp: Eine Handvoll getrocknete Pilze können noch hinzugefügt werden, gibt ein super leckeres Aroma! ;-) Nun kann der Braten so ca. 2,5 Stündchen vor sich hinköcheln... ab und zu umdrehen.

Der Braten ist schön weich, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Nun das Fleisch herausnehmen, die Mörchen sowie die Pilze aus der Soße nehmen. Den Rest der Soße durch ein Sieb gießen und mit ein wenig Kartoffelmehl und Wasser auf die notwendige Konsistenz andicken und abschmecken. Die Pilze können zurück in die Soße und Mörchen können ebenfalls als Beilage serviert werden. Ich schneide den Braten dann schon in Scheiben und lege sie zurück in die Soße, damit sie schön saftig bleiben.


Kommen wir nun noch kurz zu den Fächerkartoffeln als Beilage. Ich habe ca. 8 Kartoffeln genommen. Diese habe ich geschält und eingeschnitten (Achtung: nicht durchschneiden!). Dann habe ich die Kartoffeln in eine Auflaufform gegeben und mit einer Mischung aus 200 ml Sahne mit 4 klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, Salz und Pfeffer übergossen. Alufolie drauf und für ca. 40 Minuten in den Ofen bei 175 Grad Umluft. Nun etwas Muskat und zwei bis drei Scheiben Appenzeller über die Kartoffeln und für weitere 10 Minuten in den Ofen, so dass der Käse schön geschmolzen ist und langsam Farbe bekommt. Fertig!!!




Samstag, 5. Oktober 2013

Und schon wieder ein Zwetschgenkuchen...

Dieses Mal habe ich von der Gabi, meiner Arbeitkollegin, wieder leckere Pflaumen bekommen. Ein Teil ist noch im Topf und kocht ein paar Stündchen zu Pflaumenmus ein, aber der andere Teil wird natürlich zu Kuchen verarbeitet! 

Da ich Abwechslung bei meinen Rezepten benötige, habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Kuchenrezept für Zwetschgenkuchen gemacht... allerdings dürfen die Streusel natürlich nicht fehlen. Allein schon für meine bessere Hälfte zum Naschen! ;-) 



Für den Teig:

200 g Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz

cremig verrühren.

5 Eier
einzeln unterrühren und anschließend

375 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
Backpulver
vermischen und unterrühren.

Dein Teig habe ich dann in ein, mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech gestrichen und mit Zwetschgen belegt. Gibt auch ein Streifen mit Äpfeln für Johanna, die gleich mit Maik zum Probieren, vorbeikommt! :-)

So, nun werden die Streusel aus

300 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
175 g kalte Butter
1 Eigelb
etwas abgeriebene Zitronenschale

verarbeitet und auf dem Kuchen verteilt.
Dann noch fix das Blech in den vorgeheizten Ofen (150 Grad Umluft) und nach 35 Minuten ist er schon fertig.

Bin mal gespannt, ob er auch so gut schmeckt wie er aussieht...




Samstag, 21. September 2013

Was gibt es heute.... lecker Gulasch

Es wurde mal wieder Zeit, dass ich den Kochlöffel schwinge. In der letzten Zeit war viel zu wenig Zeit dafür. Also hieß es mal wieder für mich ein paar Kochzeitschriften, die ich in Unmengen habe :-), zu durchforsten und eine Inspiration zu finden. Kann mich immer sehr schwer an ein Rezept halten, so dass ich eine Idee als Grundlage nehme, um dann mein eigenes Gericht daraus zu machen. Meistens geht es gut. :-)
Dieses Mal sollte es Gulasch mit Dunkelbier sein. Also ab in den Supermarkt, Zutaten kaufen und ran an die Töpfe!

Was soll ich sagen: lecker ist´s geworden...



Beschwipstes Gulasch

Zutaten:
800 g Rindfleischgulasch
600 g magerer Schweinebauch
2 Stangen Porree
1 gelbe Paprika
eine Hand voll Kirschtomaten
2-3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Paprikacreme
300 ml Dunkelbier
etwas Öl, Salz, Pfeffer, Thymian


Den Schweinebauch von der Schwarte und ev. Knochen befreien und in Würfel schneiden. Das Gulasch und den gewürfelten Schweinebauch mit der Schwarte (kann man am Ende rausnehmen) in etwas Öl portionsweise anbraten. Das Gemüse ebenfalls in kleine Würfel bzw. Scheiben schneiden und hinzugeben. Die Kirschtomaten habe ich ganz reingetan. Etwas anbraten lassen und umrühren. Anschließend mit 0,5l Wasser und Bier ablöschen.  Nun die Paprikacreme hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und dem Tymian würzen. Das ganze ca. 2 Stunden auf kleiner Flamme köchen lassen, so dass das Fleisch ganz zart wird. Zum Schluss noch etwas abschmecken. Ich habe noch ein wenig frische, glatte Petersilie hinzugeben. Als Beilage gibt´s Reis. 



Guten Appetit!

Dienstag, 3. September 2013

Dresdner Berle

Seit Freitag sitze ich nun über meinen Büchern und versuche ganz viel Stoff in meinen Kopf zu bekommen. Aber irgendwie will nichts hängen bleiben. Mmmh, dabei muss es am Donnerstag sitzen. Aber ich will ja nicht jammern und über die Lernerei berichten... will ja auch keiner hören. Ich würde gern die Dresdner Berle vorstellen. 

Also ich komme ja selbst aus Meißen, was bekanntlich in der Nähe von Dresden liegt und ich bin jedes Jahr öfters bei meiner Familie zu Besuch. Somit habe ich schon viel von Dresden und Umgebung gesehen und bin jedes Mal auf´s neue erstaunt, wie viele Schätze und Sehenswürdigkeiten noch von mir entdeckt werden müssen. Vor ca. 2 Wochen war nun meine Arbeitskollegin Johanna mit ihrem Freund für eine Woche in Dresden und natürlich habe ich sie mit Tipps überschüttet! Wirklich überschüttet!!! ;-) Als sie wieder da war, hat sie zu meiner Freude berichtet, dass es ihr sehr gut gefallen hat und sie unbedingt nochmal hinfahren möchte. Aber worauf ich eigentlich hinaus will. Die Johanna und der Maik haben mir eine Dresdner Berle mitgebracht, was für mich eine große Überraschung war.


Die Dresdner Berle stammt von der  Schlüters Käse Manufaktur aus der Dresdner Neustadt. Es ist ein Schafsmilchkäse, der dem Parmesan sehr ähnlich schmeckt. Die Berle gibt es wohl in unterschiedlichen Varianten mit verschiedenen Gewürzen. Ich hatte eine Berle der pikanten Variante.


Ein Besuch bei der Käse Manufaktur soll sich in jedem Fall lohnen, da der gute Herr Schlüter sehr herzlich alle Frage beantwortet. Und wie es das Glück will, bin ich Ende September in Dresden, so dass ich auf jeden Fall vorbeischauen werde.... Dann werde ich auch ein paar Fotos der Manufaktur mitbringen. 

Da auf dem Schildchen stand, dass die Berle lecker zu Pasta schmecken soll, sollte sie natürlich auch auf Pasta drauf. Also gab es heute eben leckere Pasta mit einer Schinken-Käse-Erbsen-Soße und die leckere Berle oben drauf. Es war wirklich sehr, sehr lecker und ich kann es jedem wirklich nur empfehlen....


Liebe Grüße 
Kasia







Samstag, 17. August 2013

Leckeres aus Gabi´s Garten...

Meine liebe Arbeitskollegin Gabi hat einen großen Garten, den sie mit viel Liebe hegt und pflegt. Und ab und zu haben wir im Büro das Glück und sie bringt uns was Leckeres aus ihrem Garten mit. 
Dieses Mal war es eine große Zucchini. :-)



Haben uns sehr darüber gefreut und fix geisterten doch einige Rezepte im Kopf herum, was es leckeres geben sollte. Da es auch noch so warm war, fiel Süppchen schonmal raus. Im Kühlschrank und im Gemüsekörbchen nachgeschaut, was noch so da ist stand schnell fest....  

Gemüsepfanne mit Tsatsiki
(für ca. 4 Portionen)

eine große Zucchini (wie im Bild zu sehen :-))
vier Lauchzwiebeln
halber Spitzkohl
drei Tomaten

Ich habe alles in mundgerechte Stücke geschnitten. Anschließend habe ich eine Knoblauchzehe in einem Esslöffel Kräuterbutter (habe ich immer selbstgemachte im Kühlschrank) in einer Wokpfanne angeschmort und dann das Gemüse (bis auf die Tomaten) hinzugefügt. Alles wurde unter Wenden und mit etwas Salz, Oregano und Chili angebraten. Dann kamen natürlich noch die Tomaten hinzu, die eine leckere Soße bildeten. Ich habe es nicht allzu lange braten lassen, da ich es mag, wenn das Gemüse noch bissfest und nicht zu weich und matschig ist. FERTIG. 





Angerichtet habe ich dann die Gemüsepfanne mit etwas Tsatsiki, welches ich noch vom Grillen übrig hatte. Das Tsatsikirezept will ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten:

zwei kleine Becher griechischer Joghurt
zwei Esslöffel gute, also fettreiche :-) Mayonnaise
eine halbe Salatgurke gerieben
eine gepresste Knoblauzehe
drei fein geschnittene Lauchzwiebeln

Die Zutaten vermischen und Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss noch einen guten Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Schmeckt super lecker und frisch... nicht nur zum Grillen. Es ist eine tolle Ergänzung zu Ofenkartoffeln oder eben zu schnellen Gemüsepfannen, die an einem warmen Sommertag eine schnelle Version der gesunden Küche sind.





Samstag, 10. August 2013

Zwetschgenkuchen...

Gestern beim Einkaufen bin ich über ein Körbchen Zwetschgen gestolpert, was unbedingt mitgenommen werden musste. Eigentlich wollte ich nur ein paar Grillsachen kaufen, aber ich konnte nicht daran vorbei. Im Kopf malte ich mir schon einen leckeren Zwetschgenkuchen mit Streuseln aus. Da ich bekanntlich nicht die beste Bäckerin bin, liebe ich es ja mich an Rezepte zu halten, die mir schonmal gelungen sind. Also dachte ich mir, nehme ich das Rezept vom Apfelkuchen. Da ich allerdings ein ganzes Körbchen Zwetschgen gekauft hatte sollte es ein ganzes Blech werden. Also habe ich einfach die doppelte Menge der Zutaten genommen und ca. 1 kg der Zwetschgen geviertelt und schön nebeneinander auf ca. 2/3 des Teiges drappiert. Ich weiß, das Backrezepte nicht verändert werden sollten, aber ich kann es nicht lassen... deshalb gelingt es mir wohl nicht immer... aber dieses Mal habe ich zum Teig noch abgeriebene Zitronenschale gegeben und über die Streusel noch 2 EL Arabischen Zucker von Schubeck gegeben. Hier das Resultat...





Und da auch Kuchen natürlich in Gesellschaft am besten schmeckt, habe ich gleich ein paar mehr Stückchen geschnitten und noch fix frische Sahne geschlagen, damit ich zwei Stockwerke höher zu meiner Schwester und ihrem Freund flitzen kann. Mein Liebster ist schon da, die Fussballsaison hat ja bereits angefangen... ;-)


Dienstag, 30. Juli 2013

Post aus meiner Küche ... die Zweite

So, da mein Internet jetzt wieder funktioniert, kann ich nun auch fix schreiben und natürlich zeigen, was ich von der lieben Nadine geschickt bekommen habe!

Also, ich lag noch im Bett als der Postbote klingelte. Kurz darauf hatte ich schon das Päckchen in der Hand und habe es voller Spannung aufgemacht. Mit viel Liebe und Aufmerksamkeit verpackt kamen ein Limettensirup, Apfel-Mandelkuchen und BBQ-Nuts zum Vorschein. Und zu meiner weiteren Freude auch eine wunderhübsche Postkarte mit dem Aufdruck " MAKE TODAY RIDICULOUSLY AMAZING". Die gibt es übrigens auch bei ihr im Shop, wie sooooo viele andere hübsche Dinge. Ihr müßt unbedingt mal vorbeischauen... mbelle






LECKER, LECKER, LECKER... :-)

Es war wieder so schön, bei der Runde dabei zu sein. An dieser Stelle möchte ich auch noch mal der lieben Clara, Rike und Jeanny für ihre tolle Aktion danken!!!


Samstag, 27. Juli 2013

Post aus meiner Küche...

Eine weitere Runde Post aus meiner Küche wurde wieder eingeläutet und natürlich war ich wieder dabei. Bin doch jedes Mal aufs Neue begeistert von der Aktion. Thema der Runde war dieses Mal  „ Zusammen schmeckt's besser!“   


Eigentlich brauchte ich gar nicht lange zu überlegen, was ich machen würde. Schnell kam die Idee, dass ich etwas zum Frühstück machen würde. Ich liebe ja Frühstück über alles. Es ist für mich einfach der schönste Start in einen gelungenen Tag…


Ganz gespannt wartete ich auf die Mitteilung, wer denn meine Tauschpartnerin sein wird. Hab mich sehr gefreut, dass Nadine  von mbelle und ich unsere Päckchen tauschen durften. Natürlich habe ich ganz fix auf ihren Blog geschaut und mit Freude festgestellt, dass auch Sie gerne frühstückt. 


Am Freitag Morgen war es dann soweit. Ich habe das Päckchen auf den Weg zu Nadine geschickt, mit der Hoffnung, dass der Postbote am Samstag noch vorm Frühstück bei ihr klingelt…


Im Päckchen enthalten waren ein Holunderblütensirup, Erdbeer-Pfirsich-Marmelade, Tomatenaufstrich und eine Kakaomischung. Damit sollte doch einem schönen Frühstück nichts mehr im Weg stehen…außer natürlich der Gang zum Bäcker! ;-)





Riesig gefreut hat mich natürlich die Nachricht von Nadine, dass Sie das Päckchen rechtzeitig erhalten hat. Ein Foto vom Frühstück habe auch bekommen! :-)

Natürlich habe ich auch ein wunderschönes und liebevoll verpacktes Päckchen von der kreativen Nadine bekommen. Einen Beitrag und Fotos dazu folgen natürlich noch....

Donnerstag, 25. Juli 2013

Stulle Bruschetta

Heute gibt es lecker "Stulle Bruscetta". Es gibt nichts schöners als nach einem langen Arbeitstag und bei den sommerlichen Temperaturen in ein geröstetes Brot mit frischen Tomaten zu beißen. Also habe ich schnell frisches Brot geholt... dieses Mal Malzsonne. Das ist ein Malzbrot mit vielen Sonnenblumenkernen, welches ich vor dem Belegen mit dem "Tomatensalat" noch fix getoastet habe. Es schmeckt so gut, wenn die Sonnenblumenkerne ebenfalls ein wenig angeröstet sind....


Für den "Tomatensalat" habe ich zwei schöne Strauchtomaten genommen, die ich mit heißem Wasser übergossen und  von der Schale befreit habe. Anschließend habe ich die Tomaten in kleine Würfel geschnitten. Hinzu kam noch eine halbe Frühlingszwiebel, die ich ebenfalls in ganz feine Würfel geschnitten habe. So nun noch einen Esslöffel Olivenöl, eine halbe Knoblauchzehe, ebenfalls klein geschnippelt und etwas Zucker, Salz und Pfeffer dazu. Heute habe ich noch als Kräuter frischen Oregano aus dem Garten hinzugetan. Umrühren auf den gerösteten Brotscheiben anrichten und genießen!!!!!! Ach lecker, lecker, lecker..... :-)




Samstag, 20. Juli 2013

Es sind noch 2 Äpfel da...

Da liegen sie, zwei einsame Äpfel in meinem Obstkorb. Es ist Samstag und es gab schon lange keinen Kuchen mehr, also müssen diese beiden Gefährten dran glauben! ;-)
Fest stand also schonmal, dass es Apfelkuchen geben soll. Jetzt mußte nur noch das passende Rezept gefunden werden... und weil Sommer ist und eh zuviele Pfunde auf der Hüfte sitzen, gibt´s den Apfelkuchen in Miniaturformat...



Ich habe mich für einen Streuselteig entschieden, der gleichzeitig als Boden genutzt werden kann.
  • 150 g Butter
  • 300 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillin-Zucker
  • 1 Eigelb (Größe M) 
Alles zu Streuseln verarbeiten und die Hälfte des Teiges als Boden in der Kuchenform ein wenig andrücken.  Geschälte und in Spalten geschnittene Äpfel verteilen. Ich habe noch etwas gefrorenen Rhabarbar drauf getan. Die restlichen Streusel darauf verteilen und bei 180 g für ca. 40 Minuten ab in den Ofen. Ich habe allerdings nach ca. 20 Minuten den Kuchen mit Alufolie bedeckt, damit die Streusel nicht zu dunkel werden. Lecker war´s... :-)




Freitag, 19. Juli 2013

Wenn es mal schnell gehen muss....

Kennt ihr dass, ihr habt nen Bärenhunger aber kaum Zeit in der Küche zu stehen. Genau in diesen Moment gibt es bei mir schonmal eine leckere Käse-Schinken-Lauch-Suppe. Ich finde es immer wieder toll, wenn es auf Partys die berühmte Käse-Lauch-Suppe gibt. Meist ist sie dann mit Hackfleisch zubereitet. Ja sie liegt schonmal schwer im Magen und ist gespickt mit bösen Kalorien, aber sie ist nunmal lecker! ;-) Für Zuhause gibt es dann die etwas abgespecktere Version mit leichtem Schinken, leichtem Schmelzkäse und ohne Sahne!!! ;-)





Für ca. 3-6 Portionen (je nachdem wie groß der Hunger bzw. Teller ist)

4 Stangen Porree
1 Päckchen Schinken Finesse
1 Knoblauchzehe
klein, in Streifen, schneiden und in einem Teelöffel guter Butter anschwitzen. 
Mit ca. 3/4 liter Wasser aufgießen und 1-2 Teelöffel Brühe hinzufügen. 
300 gr. leichten Schmelzkäse hinzufügen
ein paar Kräuter, ich habe Petersilie und Oregano genommen, klein schneiden und ebenfalls hinzufügen
ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen, damit der Porree weich, aber nicht zerkocht ist. 
Jetzt noch mit etwas Muskatnuss und Chilisalz abschmecken und mit frischer Petersilie und frischem Ciabatta anrichten! GUTEN HUNGER!



Samstag, 30. März 2013

Lecker Käsekuchen

Samstagmorgen... und noch ein paar Stündchen bis der Besuch kommt. Da ich normalerweise nicht die Backqueen bin und unsere "Backuschi" Sabrina beeindrucken möchte, muss ein leckerer Kuchen her. Und nein, nicht schon wieder der Schokoladenkuchen, den ich mittlerweile sehr gut kann. :-) Hab mir also ein idiotensicheres Rezept für einen kleinen, aber feinen Käsekuchen ohne Boden rausgesucht. Und was soll ich sagen? Es hat alles geklappt und er war lecker. Sogar der kleine Levin hat, glaube ich, 3 Stück verputzt! 





Lecker Käsekuchen (für die kleine Kuchenform)

Ofen auf 160 Grad Umluft vorheizen
3 Eiweiß mit einer Prise Salz steifschlagen
3 Eigelb, 100 g Schlagsahne, 75 g weiche Butter, 75 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone, 375 g Magerquark und 1 Päckchen Dr. Oetker Vanillepudding-Pulver in einer Rührschüssel zunächst langsam und anschließend auf höchster Stufe verrühren. Eischnee unterheben und ich eine gefettete kleine Backform geben.

Backzeit: ca. 60 Minuten, allerdings nach ca. 40 Minuten mit Alufolie abdecken, damit er nicht zu dunkel wird.
Nach den 60 Minuten noch ca. 30 Minuten bei leicht geöffneter Backofentür im Ofen lassen. Fertig und lecker!!!!!





Sonntag, 24. März 2013

Post aus meiner Küche "Kindheitserinnerungen"



„Post aus meiner Küche“ die Zweite…. zumindest für mich. War bei der letzten Runde „In der Weihnachtsschickerei“ dabei und hatte so viel Spaß, dass ich mich auch bei diesem Mal sofort angemeldet habe. Das Thema „Kindheitserinnerungen“ ist wirklich toll. Auch wenn ich zunächst wirklich schwer in´s Grübeln kam, habe ich doch schöne Erinnerungen zum Verschicken gefunden. Aber lest selbst…. 


Geboren in Meißen, habe ich die ersten 10 Jahre meiner Kindheit in der ehemaligen DDR verbracht. Da meine Ma allerdings aus Polen kommt, war ich sehr oft und auch sehr lange bei meiner Omi in Polen. Dies hat natürlich meine kulinarischen Erinnerungen an meine Kindheit geprägt. Gut, als Kind habe ich wirklich sehr, sehr wenig gegessen, was sowohl meine Ma als auch meine polnische Omi immer an den Rand der Verzweiflung gebracht hatte. Sie haben es wirklich mit allerlei Sachen probiert etwas Fett auf meine Rippen zu bekommen, damit das Kind nicht so abgemagert aussieht und die Nachbarn nicht denken, dass es nichts zu essen bekommt. Aber wenn ich etwas gerne gegessen habe, dann war es eben Brot mit Butter oder Zucker, wahlweise auch einfach Ketchup auf´s Brot. Gab natürlich auch die Phase wo ich überall Ketchup drauf getan habe. Weitere Leckereien die mich an meine Kindheit erinnern, die aber schwer zu verschicken sind:

  • Sächsische Quarkkeulchen
  • Zapiekanki (überbackenes Baguettebrot in Scheiben geschnitten mit Schinken, gerieben Champignons und Käse)
  • Pierogi
  • Eier ins Senfsoße (ok die Eier muss ich nicht haben, aber frische Kartoffeln mit Senfsoße) 
  •  Grüner Salat mit warmen Speck-Essig-Dressing, dazu frische polnische Kartoffeln und ein Glas Buttermilch

·         Und natürlich Suppen, in allen Varianten…


Aber kommen wir nun zu den Kleinigkeiten, die ich für meine Tauschpartnerin gezaubert habe.


Zitronen-Orangen-Limonade


 

Rührt natürlich aus meiner DDR-Zeit. Es gab nicht wirklich leckere Limonade zu kaufen. Somit hatte meine Ma immer leckeren Zitronensirup gekocht, der mit Wasser aufgefüllt wirklich sehr leckere Limonade ergab. Jetzt werden die aufmerksame Leser feststellen, dass die Kasia Orangen hinzugefügt hat. Aber die gab´s doch im Osten gar nicht bzw. nur sehr selten???? So war es auch. Orangen und Bananen gab es wirklich nur sehr selten und die Schlangen vor´m Konsum waren auch entsprechend lang. Nun, beim Nachkochen ist mir aufgefallen, dass es mit Orangen einfach noch einen kleinen Tick besser schmeckt und eine schönere Farbe ergibt.  





Zitronen-Orangen-Limonade
7 Zitronen
5 Orangen
20 g Zitronat
375 ml Wasser
1 kg Zucker

Die Zitronen und Orangen auspressen und mit den anderen Zutaten in einen Topf geben. Aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend durch ein Sieb gießen und in sterilisierte Flaschen füllen. FERTIG! J Der Zitronen-Orangen-Sirup kann mit Mineralwasser gemischt werden, aber jetzt wo wir erwachsen sind geht bestimmt auch eine Mischung mit Sekt oder Prosecco! ;-)

Hausgemachte Nudeln

 
Die Polen sind Suppenkasper und meine Familie ganz besonders. Es wird sich grundsätzlich um den letzten Teller Suppe gestritten und es könnte  für uns alle täglich Suppe geben. Somit bin ich eben mit den verschiedensten Suppen (Hühnersuppe, Tomatensuppe, Salzgurkensuppe, Rote-Beete Suppe – mit Stampfkartoffeln oder etwas schärfer mit selbstgemachten Pierogi, Sauerkrauteintopf, Spitzkohleintopf, Graupensuppe, Kartoffelsuppe (mit Buttermilch), Zurek, Champignonsuppe, Suppe aus getrockneten Steinpilzen (gibt es immer Heiligabend, da wir an diesem Tag kein Fleisch essen), Erbsensuppe, Flaki  usw.) groß geworden.

Meine liebe Omi (Babcia Basia) hat die Nudeln für die Suppen immer selbst gemacht – und macht es auch heute noch. Somit haben wir meist sonntags, nachdem wir brav in der Kirche waren, Nudelteig geknetet, ausgerollt, die Fladen in der Wohnung verteilt getrocknet und anschließend geschnitten und getrocknet.


Hausgemachte Suppennudeln

500 g Mehl
6 Eigelb + 1 ganzes Ei
Prise Salz

Zubereitung:
Das Mehl durchsieben. Salz,  die Eigelbe sowie das ganze Ei hinzugeben und zu einem Teig kneten. Wenn der Teig etwas zu hart ist, ein bisschen Wasser hinzufügen. Nun den Nudelteig in ca. 4 Teile aufteilen und mit Hilfe von Mehl ganz dünn ausrollen. Die „Nudelteigfladen“ auf einem großen Tisch etwas trocken lassen. Jetzt die Fladen in längliche Streifen (ca. 4-5 cm) schneiden übereinanderlegen und quer in dünne Streifen schneiden. Die Nudeln sind schon mal fertig. J Zum Trocken die Nudeln noch ein paar Stunden auf einem Tisch oder Küchentücher verteilen und anschließend in schicken Dosen aufbewahren. Die Nudeln sind im kochenden Salzwasser schnell gekocht und können mit lecker Suppe (Hühner-, Rinderkraftbrühe aber auch mit Tomatensuppe) genossen werden.

Rogaliki


Die kleinen Rogaliki gab es immer neben einer dicken Buttercremetorte auf sämtlichen Geburtstagen oder zu Weihnachten. Das schlimme an den Dingern ist, dass wenn man damit anfängt, der Suchtfaktor schnell zum Tragen kommt und es nie bei einem bleibt! ;-) Die kleinen Rogaliki können nach Belieben gefüllt werden. Klassische Füllungen für die Rogaliki sind Pflaumenmuss, Quark aber auch andere kräftige Konfitüre. 

 


 














Rogaliki
½ Glas warme Milch, 100g Hefe, 1 Löffel Zucker, 1 Löffel Mehl
… vermischen und zur Seite stellen, bis der Teig anfängt zu „wachsen“.
o.a. Masse mit 1 kg Mehl, 250 g Butter, 4 Eier, 6 Löffel Zucker zu einem Teig gut verkneten und für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Den Teig in dann in runde  Fladen ausrollen mit einer Dicke von 5 mm. Diesen Fladen dann in 12 Stücke schneiden (wie einen Kuchen). Auf die breiten Enden einen kleinen Teelöffel Marmelade, Mohnmasse, Nutella oder Pflaumemus geben und dann wie einen Croissant einrollen. Die „Rogaliki“ auf einem Backblech verteilen und mit einem verquirlten Ei bestreichen.  Dann ab in den Ofen (200 Grad vorgeheizt) und ca. 15 Minuten (mittlere Schiene) backen.
Wenn Sie aus dem Ofen kommen kurz abkühlen lassen und mit einer Glasur aus Puderzucker und ein bisschen Zitronensaft bestreichen.
Smacznego!!!

Freitag, 15. März 2013

Stulle "Flammkuchen"

Da es heute fix gehen mußte aber nicht einfach "Butterbrot" geben sollte, dachte ich mir ich mach´ Stulle "Flammkuchen". :-) Ich habe frisches Kürbiskernbrot geholt und auf zwei Scheiben ca. 2 EL Crème fraîche verteilt. 








Eine Scheibe Serrano-Schinken gezupft und mit geschnittenen Frühlingszwiebeln verteilt. Die beiden Brote kamen dann bei 150 Grad Umluft für ca. 7 Minuten in den Ofen. Noch ein bißchhen Salz & Pfeffer drüber und schick angerichtet mit ein bißchen Roter-Rettich-Sprossen habe ich meine Stullen in Windeseile verputzt. Es hat toll geschmeckt, vor allem weil das Brot schön knusprig war....