Sonntag, 20. Oktober 2013

Lecker Pute....

Am Wochenende finde ich es immer wieder schön ein paar Stündchen in der Küche zu verbringen. Zu sehen, wie aus einfachen Produkten mit den richtigen Gewürzen etwas leckeres auf den Tisch kommt... naja, nicht immer...manchmal geht es ja auch schief. Aber ich finde es nicht schlimm, wenn mal was nicht klappt, dann hat man zumindest eine weitere Erkenntnis hinzugewonnen! Letzte Woche hatte ich den Zwetschgenkuchen vom letzten Post mit Äpfeln machen wollen. Ich musste feststellen, dass ich keine gemahlenen Mandeln oder Haselnüsse mehr im Haus hatte, aber so wirklich Lust deswegen noch in den Laden zu fahren hatte ich auch nicht. Also habe ich statt der gemahlenen Nüsse/Mandeln einfach Semmelbrösel genommen. Es hat geklappt und der Kuchen war sehr lecker! :-)

Heute soll es einen Putenbraten mit Fächerkartoffeln geben. Meistens hört man, dass viele Pute ablehnen, mit der Begründung es wäre zu trocken. Aber ich finde, dass man einen Putenbraten ebenso saftig hinbekommen kann. Hier mein Rezept für ein super leckeren und saftigen Putenbraten:


1 - 1,5 Putenkeule (gern mit Knochen)
2 EL Olivenöl
verschiedene Gewürze: Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Rosmarin, Paprika

Die Putenkeule in einen Gefrierbeutel stecken und das Olivenöl sowie die Gewürze hinzufügen. Nun den Beutel verschließen und die Gewürze und das Öl schön einreiben. Anschließend ab mit dem Beutel in den Kühlschrank und ein paar Stündchen ziehen lassen (gern auch über Nacht).

3-4 Möhren schälen
2 Zwiebeln (Wurzel abschneiden und vierteln, die Schale kann ruhig dran bleiben)
2 Knoblaufzehen schälen und leicht andrücken
2 Lorbeerblätter
1 EL Tomatenmark
3-5 Pimentkörner
1 getrocknete kleine Chilischote

So, nun das Fleisch in einem etwas größerem beschichteten Topf anbraten. Öl ist meist nicht mehr nötig, da das Fleisch bereits darin eingelegt wurde. Aber gern können ein bis zwei EL Öl zum Anbraten hinzugenommen werden. Das Fleisch von allen Seiten schön kräftig anbraten. Bei der letzten Seite ruhig schon die Zwiebeln, den Knoblauch, die Gewürze und das Tomatenmark hinzufügen und mit anrösten lassen. Dann die Möhren hinzufügen und mit ca. 1 Liter Wasser ablöschen. Etwas umrühren, aufkochen lassen und dann Deckel drauf und auf mittlere Hitze stellen, damit der Braten vor sich hinköchelt. Tipp: Eine Handvoll getrocknete Pilze können noch hinzugefügt werden, gibt ein super leckeres Aroma! ;-) Nun kann der Braten so ca. 2,5 Stündchen vor sich hinköcheln... ab und zu umdrehen.

Der Braten ist schön weich, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen lösen lässt. Nun das Fleisch herausnehmen, die Mörchen sowie die Pilze aus der Soße nehmen. Den Rest der Soße durch ein Sieb gießen und mit ein wenig Kartoffelmehl und Wasser auf die notwendige Konsistenz andicken und abschmecken. Die Pilze können zurück in die Soße und Mörchen können ebenfalls als Beilage serviert werden. Ich schneide den Braten dann schon in Scheiben und lege sie zurück in die Soße, damit sie schön saftig bleiben.


Kommen wir nun noch kurz zu den Fächerkartoffeln als Beilage. Ich habe ca. 8 Kartoffeln genommen. Diese habe ich geschält und eingeschnitten (Achtung: nicht durchschneiden!). Dann habe ich die Kartoffeln in eine Auflaufform gegeben und mit einer Mischung aus 200 ml Sahne mit 4 klein geschnittenen Frühlingszwiebeln, Salz und Pfeffer übergossen. Alufolie drauf und für ca. 40 Minuten in den Ofen bei 175 Grad Umluft. Nun etwas Muskat und zwei bis drei Scheiben Appenzeller über die Kartoffeln und für weitere 10 Minuten in den Ofen, so dass der Käse schön geschmolzen ist und langsam Farbe bekommt. Fertig!!!




Samstag, 5. Oktober 2013

Und schon wieder ein Zwetschgenkuchen...

Dieses Mal habe ich von der Gabi, meiner Arbeitkollegin, wieder leckere Pflaumen bekommen. Ein Teil ist noch im Topf und kocht ein paar Stündchen zu Pflaumenmus ein, aber der andere Teil wird natürlich zu Kuchen verarbeitet! 

Da ich Abwechslung bei meinen Rezepten benötige, habe ich mich auf die Suche nach einem anderen Kuchenrezept für Zwetschgenkuchen gemacht... allerdings dürfen die Streusel natürlich nicht fehlen. Allein schon für meine bessere Hälfte zum Naschen! ;-) 



Für den Teig:

200 g Butter
175 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
eine Prise Salz

cremig verrühren.

5 Eier
einzeln unterrühren und anschließend

375 g Mehl
80 g gemahlene Haselnüsse
Backpulver
vermischen und unterrühren.

Dein Teig habe ich dann in ein, mit Backpapier ausgelegtes, tiefes Backblech gestrichen und mit Zwetschgen belegt. Gibt auch ein Streifen mit Äpfeln für Johanna, die gleich mit Maik zum Probieren, vorbeikommt! :-)

So, nun werden die Streusel aus

300 g Mehl
150 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
175 g kalte Butter
1 Eigelb
etwas abgeriebene Zitronenschale

verarbeitet und auf dem Kuchen verteilt.
Dann noch fix das Blech in den vorgeheizten Ofen (150 Grad Umluft) und nach 35 Minuten ist er schon fertig.

Bin mal gespannt, ob er auch so gut schmeckt wie er aussieht...




Samstag, 21. September 2013

Was gibt es heute.... lecker Gulasch

Es wurde mal wieder Zeit, dass ich den Kochlöffel schwinge. In der letzten Zeit war viel zu wenig Zeit dafür. Also hieß es mal wieder für mich ein paar Kochzeitschriften, die ich in Unmengen habe :-), zu durchforsten und eine Inspiration zu finden. Kann mich immer sehr schwer an ein Rezept halten, so dass ich eine Idee als Grundlage nehme, um dann mein eigenes Gericht daraus zu machen. Meistens geht es gut. :-)
Dieses Mal sollte es Gulasch mit Dunkelbier sein. Also ab in den Supermarkt, Zutaten kaufen und ran an die Töpfe!

Was soll ich sagen: lecker ist´s geworden...



Beschwipstes Gulasch

Zutaten:
800 g Rindfleischgulasch
600 g magerer Schweinebauch
2 Stangen Porree
1 gelbe Paprika
eine Hand voll Kirschtomaten
2-3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
3 EL Paprikacreme
300 ml Dunkelbier
etwas Öl, Salz, Pfeffer, Thymian


Den Schweinebauch von der Schwarte und ev. Knochen befreien und in Würfel schneiden. Das Gulasch und den gewürfelten Schweinebauch mit der Schwarte (kann man am Ende rausnehmen) in etwas Öl portionsweise anbraten. Das Gemüse ebenfalls in kleine Würfel bzw. Scheiben schneiden und hinzugeben. Die Kirschtomaten habe ich ganz reingetan. Etwas anbraten lassen und umrühren. Anschließend mit 0,5l Wasser und Bier ablöschen.  Nun die Paprikacreme hinzugeben und mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker und dem Tymian würzen. Das ganze ca. 2 Stunden auf kleiner Flamme köchen lassen, so dass das Fleisch ganz zart wird. Zum Schluss noch etwas abschmecken. Ich habe noch ein wenig frische, glatte Petersilie hinzugeben. Als Beilage gibt´s Reis. 



Guten Appetit!

Dienstag, 3. September 2013

Dresdner Berle

Seit Freitag sitze ich nun über meinen Büchern und versuche ganz viel Stoff in meinen Kopf zu bekommen. Aber irgendwie will nichts hängen bleiben. Mmmh, dabei muss es am Donnerstag sitzen. Aber ich will ja nicht jammern und über die Lernerei berichten... will ja auch keiner hören. Ich würde gern die Dresdner Berle vorstellen. 

Also ich komme ja selbst aus Meißen, was bekanntlich in der Nähe von Dresden liegt und ich bin jedes Jahr öfters bei meiner Familie zu Besuch. Somit habe ich schon viel von Dresden und Umgebung gesehen und bin jedes Mal auf´s neue erstaunt, wie viele Schätze und Sehenswürdigkeiten noch von mir entdeckt werden müssen. Vor ca. 2 Wochen war nun meine Arbeitskollegin Johanna mit ihrem Freund für eine Woche in Dresden und natürlich habe ich sie mit Tipps überschüttet! Wirklich überschüttet!!! ;-) Als sie wieder da war, hat sie zu meiner Freude berichtet, dass es ihr sehr gut gefallen hat und sie unbedingt nochmal hinfahren möchte. Aber worauf ich eigentlich hinaus will. Die Johanna und der Maik haben mir eine Dresdner Berle mitgebracht, was für mich eine große Überraschung war.


Die Dresdner Berle stammt von der  Schlüters Käse Manufaktur aus der Dresdner Neustadt. Es ist ein Schafsmilchkäse, der dem Parmesan sehr ähnlich schmeckt. Die Berle gibt es wohl in unterschiedlichen Varianten mit verschiedenen Gewürzen. Ich hatte eine Berle der pikanten Variante.


Ein Besuch bei der Käse Manufaktur soll sich in jedem Fall lohnen, da der gute Herr Schlüter sehr herzlich alle Frage beantwortet. Und wie es das Glück will, bin ich Ende September in Dresden, so dass ich auf jeden Fall vorbeischauen werde.... Dann werde ich auch ein paar Fotos der Manufaktur mitbringen. 

Da auf dem Schildchen stand, dass die Berle lecker zu Pasta schmecken soll, sollte sie natürlich auch auf Pasta drauf. Also gab es heute eben leckere Pasta mit einer Schinken-Käse-Erbsen-Soße und die leckere Berle oben drauf. Es war wirklich sehr, sehr lecker und ich kann es jedem wirklich nur empfehlen....


Liebe Grüße 
Kasia







Sonntag, 25. August 2013

Hurra, Hurra.... Mila & Luisa sind da....

Diesen Monat haben gleich zwei kleine Würmchen das Licht der Welt erblickt. Beide wurden stolz von ihren großen Geschwistern willkommen geheißen und auch ich war neugierig und war natürlich bei beiden im Krankenhaus, um den jeweiligen Eltern zu gratulieren und zu "gucken". ;-)  Zuerst war die kleine Luisa dran, die am 01.08.2013 geboren wurde. Als kleines Willkommensgeschenk, habe ich mich mal an einem Fühltuch versucht. Dieses Fühltuch sollte natürlich Knistern und ein paar Bändchen zum Festhalten und Ziehen haben... Hier mein Ergebnis:






Am 11.08.2013 hieß es dann auch für die kleine Mila, Schluss mit lustig, ab in die große weite Welt. :-) Da ich für die Mami von Mila schon eine Wickeltasche genäht hatte und noch ein wenig von dem blauen Stoff übrig hatte, dachte ich mir ich könnte ein passendes Fühlbuch nähen. Auch dieses soll natürlich Knistern und durch verschiedene Stoffe und Motive zum Schauen und Fühlen anregen. Damit auch jeder weiß, wem das Buch gehört, darf der Name nicht fehlen. 










Ich hoffe, dass beide ihre Freude daran haben werden. :-)

Sonntag, 18. August 2013

Ein Yoga-Tasche für unser Geburtstagskind...

Unsere Sabs hatte am Freitag Geburtstag!!! Gefeiert haben wir dann gestern ein wenig bei frischen und super leckeren Waffeln.... :-) Hab ich mir gewünscht und obwohl ich ja nicht das "Geburtstagskind" war, meinen Wunsch erfüllt bekommen.

Schon vor einigen Wochen bekam ich per WhatsApp von Sabs folgende Zeichnung:



... mit der Info: Ich hätte gern eine Yogamattentasche. Die Betty hat auch so was. Dachte das wäre nicht sooo schwierig... ;-)

Also gab es zumindest schonmal den Plan ihrem Wunsch zu entsprechen und eine Yoga-Tasche zu nähen. Im Netz gab es viele Ideen, aber keine entsprach so wirklich der Zeichnung. Also hieß es dann für mich Probieren geht über Studieren. Hier das Ergebnis:




Ich habe die Tasche etwas größer und breiter als eine Yogamatte genäht, damit das Handtuch ebenfalls mit reinpasst. Als Taschen habe ich wie gewünscht eine Tasche für die Trinkflasche berücksichtigt, also auch eine Tasche mit Karabinerhaken, wo der Schlüssel angehängt wird. In das Schlüsseltäschchen passt natürlich auch noch ein Portemonaie. Also für alles Platz, was man wohl benötigt.  Den Boden und die Taschen habe ich aus dunkelblauem Fleecestoff genäht und die Tasche (außen und innen) aus hellblauem Baumwohlstoff. Als Gurt habe ich einen 2,3 cm Gurtband genommen und festgenäht. Noch zwei Sterne als Apllikation dazu und die Tasche war nach etwas Knobeln und Schwitzen fertig.



Sie hat sich doch sehr gefreut, was mich wieder sehr glücklich stimmte. Das nächste Projekt kann kommen.... :-)



Samstag, 17. August 2013

Leckeres aus Gabi´s Garten...

Meine liebe Arbeitskollegin Gabi hat einen großen Garten, den sie mit viel Liebe hegt und pflegt. Und ab und zu haben wir im Büro das Glück und sie bringt uns was Leckeres aus ihrem Garten mit. 
Dieses Mal war es eine große Zucchini. :-)



Haben uns sehr darüber gefreut und fix geisterten doch einige Rezepte im Kopf herum, was es leckeres geben sollte. Da es auch noch so warm war, fiel Süppchen schonmal raus. Im Kühlschrank und im Gemüsekörbchen nachgeschaut, was noch so da ist stand schnell fest....  

Gemüsepfanne mit Tsatsiki
(für ca. 4 Portionen)

eine große Zucchini (wie im Bild zu sehen :-))
vier Lauchzwiebeln
halber Spitzkohl
drei Tomaten

Ich habe alles in mundgerechte Stücke geschnitten. Anschließend habe ich eine Knoblauchzehe in einem Esslöffel Kräuterbutter (habe ich immer selbstgemachte im Kühlschrank) in einer Wokpfanne angeschmort und dann das Gemüse (bis auf die Tomaten) hinzugefügt. Alles wurde unter Wenden und mit etwas Salz, Oregano und Chili angebraten. Dann kamen natürlich noch die Tomaten hinzu, die eine leckere Soße bildeten. Ich habe es nicht allzu lange braten lassen, da ich es mag, wenn das Gemüse noch bissfest und nicht zu weich und matschig ist. FERTIG. 





Angerichtet habe ich dann die Gemüsepfanne mit etwas Tsatsiki, welches ich noch vom Grillen übrig hatte. Das Tsatsikirezept will ich Euch natürlich auch nicht vorenthalten:

zwei kleine Becher griechischer Joghurt
zwei Esslöffel gute, also fettreiche :-) Mayonnaise
eine halbe Salatgurke gerieben
eine gepresste Knoblauzehe
drei fein geschnittene Lauchzwiebeln

Die Zutaten vermischen und Salz und Pfeffer abschmecken und zum Schluss noch einen guten Spritzer Zitronensaft hinzufügen. Schmeckt super lecker und frisch... nicht nur zum Grillen. Es ist eine tolle Ergänzung zu Ofenkartoffeln oder eben zu schnellen Gemüsepfannen, die an einem warmen Sommertag eine schnelle Version der gesunden Küche sind.